Who's afraid of Alice Miller? A Film by Daniel Howald.

Film

«Ein Film über den langen Schatten des Krieges.»

Synopsis

Martin wird von seiner Mutter mit Gefühlskälte verstoßen und vom Vater geschlagen: eine Kindheit ohne Liebe. Die Geschichte klingt wie ein Fallbeispiel aus dem Buch «Das Drama des begabten Kindes» der weltberühmten Schweizer Psychoanalytikerin Alice Miller. Aber Martin ist der Sohn der engagierten Kinderrechtlerin...

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Nach Alice Millers Tod macht sich Martin auf die Reise, um endlich den Widerspruch zwischen der bekannten Kindheitsforscherin und der zerstörerischen Mutter zu verstehen. Und schliesslich entdeckt er, was zwischen ihm und seiner Mutter steht: das grösste Drama des 20. Jahrhunderts, die Shoa, die Vernichtung des jüdischen Volkes. Die junge Alice Miller überlebte als Jüdin unter falscher Identität in Warschau mitten unter den Nazis - und musste alle Gräueltaten miterleben. Aber diese traumatischen Erlebnisse verdrängt Alice und spaltet sie ein Leben lang ab. Je tiefer Martin in die Biographie seiner Mutter eindringt, desto deutlicher wird: sein eigener seelischer Schmerz ist das Erbe von etwas, das er selbst nie erlebt hat.

«Eine Reise zum verdrängten Trauma der Mutter.»

«Eine Suche nach den eigenen Wurzeln.»

Director’s Note

Nur noch wenige Menschen weilen unter uns, die den Holocaust selbst erlebt haben und vom unaussprechlichen Grauen Zeugnis ablegen können. Bald wird der Holocaust als Ereignis des 20. Jahrhunderts nur noch in den Geschichtsbüchern existieren und langsam in die Ferne rücken. Doch das ist ein grosser Irrtum. Krieg und Verfolgung leben weiter in den Nachkommen der Betroffenen und fügen jeden Tag grosses Leid hinzu. Genau davon handelt dieser Film. Schwere Kriegstraumata dauern länger als ein Leben. Sie werden auf die nachfolgenden Generationen weitervererbt. In Martin, geboren 1950 in der sicheren Schweiz, wirkt noch heute mit aller Kraft der Abgrund des Holocaust.

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Immer mehr wird deutlich, dass die zweite Generation, die Nachfahren der Überlebenden von Genoziden und Kriegsverbrechen, schwerste Symptome von Traumatisierungen zeigen. Und das obwohl sie die ursächlichen Ereignisse selbst gar nie erlebt haben. Denn geboren wurden sie, als der Krieg schon zu Ende war. In der Psychologie spricht man von transgenerationaler Vererbung. Unbewusst geben Eltern ihre Ängste und das Leiden der Verfolgung weiter. Die Kinder werden erwachsen und verstehen selbst nicht, was ihnen geschehen ist, und worunter sie so namenlos leiden.

Auch Nachkommen von Tätern können betroffen sein. Und ganz bestimmt wird es all jene Kinder treffen, deren Eltern in diesen Tagen als traumatisierte Kriegsflüchtlinge zu uns kommen. Die Problematik ist umso stärker, je mehr die Eltern, um selber weiterleben zu können, ihr eigenes Kriegstrauma abspalten und verdrängen.

Der Film zeigt eine Möglichkeit der Auseinandersetzung mit diesen vererbten Traumata. Martin zieht los, um zu erfahren und zu erleben, was seine Mutter damals durchmachen musste. Das Wissen und Bewusstmachen des von den Eltern Verschwiegenen, hilft die eigenen Gefühle zu verstehen, deren Wurzeln bis dahin im Dunkeln lagen. Martin war Teil des Krieges, ohne je selbst im Krieg gewesen zu sein. Die Begegnung mit dem Kontext und dem vorenthaltenen Wissen hilft, ein transgenerationales Trauma aufzulösen.

In Martins Geschichte verschränkt sich auf einmalige Weise Historisches und Individuelles. Er ist der seelische Erbe seiner Mutter, die ihr Kriegstrauma mit aller Kraft abspaltete und auf der einen Seite hellsichtig die Mechanismen von Gewalt durchschaute und anprangerte. Aber dieselbe Frau, die als eine der ersten sexuellen Missbrauch thematisierte, die sich gegen das Schlagen von Kindern einsetzte und dafür dem Papst und führenden Politikern Briefe schrieb, war im Privaten eine ganz andere Persönlichkeit. Dort reinszenierte sie ohnmächtig ihr verdrängtes Trauma. Sie sah in ihrem Sohn einen Verfolger und lebte immer noch im Krieg. Es gab zwei Alice Miller, und zwischen beiden war eine Mauer.

Der Film versucht diese Mauer zu durchbrechen. Und Martin hat den Mut, sich dem Trauma seiner Kindheit zu stellen. Damit tut er genau das, was seine Mutter als öffentliche Person gefordert hat: den Teufelskreis der Gewalt durchbrechen. Denn sonst schlagen, um es mit Worten von Alice Miller zu sagen, die verheerenden Folgen der Traumatisierung des Kindes unweigerlich auf die Gesellschaft zurück.

Protagonisten

«Ich kann die Gefühle meiner Eltern fühlen, aber ich habe keinen Bezug zu dieser Realität.»

Martin Miller, Psychotherapeut, Sohn von Alice Miller

Martin Miller ist Psychotherapeut und wurde 1950 geboren als Kind zweier Kriegsflüchtlinge aus Polen. Seine Mutter war die seit den Siebzigerjahren weltweit bekannte Kinderpsychologin Alice Miller. Sein Vater Andrzej Miller war Soziologie­professor und Generalsekretär der Schweizerischen Hochschul­rektoren­konferenz. Nach einer Ausbildung zum Primarschullehrer studierte Martin Psychologie und arbeitet bis heute als Therapeut. Gleich nach seiner Geburt wurde er zu Verwandten weggegeben und verbrachte schliesslich die ersten Monaten seines Lebens bei Irenka, seiner damals sehr jungen Cousine zweiten Grades. Für Martin verkörpert Irenka die Mutter, die er nie hatte. Danach kam Martin in ein Heim und erst im Alter von fünf Jahren zurück zu seinen Eltern. Zuhause wurde er geschlagen und gedemütigt. Die letzten Jahre seiner Jugend verbrachte er in einem katholischen Internat. Heute lebt Martin mit seiner Frau und seinen beiden Hunden Queenie und Kid in Uster in der Nähe von Zürich.

«Woran leidet ein Kind mehr als am Unbewussten der Mutter?»

Alice Miller, Autorin, Psychologin und Kindheitsforscherin

Alice Miller wurde 1923 in Piotrków Trybunalski, Polen als Tochter jüdischer Eltern geboren. Sie überlebte die Verfolgung durch die Nazis in Warschau. Gemeinsam mit ihrer Cousine und ihrem künftigen Mann Andrzej Miller emigrierte sie nach dem Krieg in die Schweiz. In Basel studiert Alice Miller bei Karl Jaspers Philosophie und schliesst mit einem Doktorat ab. Es folgt der Umzug nach Zürich, wo sie sich zur Psychoanalytikerin ausbilden lässt. Durch ihr Buch «Das Drama des begabten Kindes», erschienen 1979, wird Alice Miller praktisch über Nacht berühmt. Das Buch wird in zahlreiche Sprachen übersetzt und Alice Miller eine gefragte Person in Sachen Kinderrechte und Pädagogik. Miller entwickelt Thesen zur Entstehung und Weitergabe von Gewalt und denkt darüber nach, wie man die Gesellschaft grundlegend verändern und Kriege vermeiden kann. 1985 zieht Alice Miller nach Südfrankreich, wo sie bis zu ihrem Tod 2010 zurückgezogen lebt und arbeitet.

«Wäre nicht ein Wunder geschehen, ich wäre nach Treblinka gekommen.»

Irenka Taurek, Psychotherapeutin, Cousine von Alice Miller

Irenka Taurek wurde 1933 als Tochter jüdischer Eltern in Piotrków Trybunalski, Polen geboren. In einer dramatischen Flucht mit ihren Eltern, die sie schliesslich in Lager nach Sibirien und Usbekistan führte, überlebte sie den Holocaust. Nach dem Kriegsende kehrt sie nach Polen zurück. Weil sie vom weiterhin herrschenden Antisemitismus in Polen bedroht waren, beschlossen ihre Eltern, in die Schweiz zu emigrieren. Als junge Frau wanderte Irenka dann von der Schweiz in die USA aus, studierte Russisch und machte schliesslich eine Ausbildung zur Psychoanalytikerin und Psychotherapeutin. Sie war mit dem Philosophen John Taurek verheiratet und hatte mit ihm drei Kinder. Irenka ist die Cousine von Alice Miller und die Cousine zweiten Grades von Martin.

«Ich wusste, um das Tabuthema Kindesmissbrauch in der Schweiz öffentlich zu machen, brauchte es einen grossen Namen. Und dieser Name war Alice Miller.»

Cornelia Kazis, Journalistin

Cornelia Kazis arbeitete über 30 Jahre als Fachredaktorin für Erziehungs- und Bildungsfragen beim Schweizer Rundfunk. Sie ist Journalistin und Publizistin und Trägerin des Egon-Erwin-Kisch-Preises. Gleich zu Beginn ihrer Karriere machte sie eine umfangreiche Sendung mit Alice Miller zum Thema Kindesmissbrauch. Sie war eine der wenigen, die mit Alice Miller ein grosses Interview führen konnte. Cornelia Kazis lebt und arbeitet in Basel.

«Die Mauer des Schweigens und die dahinter stattfindende Reinszenierung von Gewalt führt in der Familie zu Gewalt und auf historischer Ebene zum Krieg.»

Oliver Schubbe, Traumatherapeut

Oliver Schubbe ist Traumatherapeut und leitet das Institut für Traumatherapie in Berlin. Er war einer der ersten, der Traumatherapie nach Europa brachte. Alice Miller wurde auf den damals jungen Spezialisten aufmerksam und wählte ihn als ihren Therapeuten. Er kennt die konfliktreiche Geschichte von Martin und seiner Mutter von beiden Seiten. Alice Miller hat in einer psychologischen Übertragung in ihrem Sohn die Figur eines Naziverfolgers gesehen. Darin erkennt Schubbe einen besonders tragischen Fall von transgenerationaler Traumavererbung. Alice Miller hat ihren Therapeuten Oliver Schubbe für die Zeit nach ihrem Tod ausdrücklich von der therapeutischen Schweigepflicht entbunden.

«Es ist die tiefe Erkenntnis, dass der Krieg nicht zu Ende ist.»

Ania Dodziuk, Psychotherapeutin

Ania Dodziuk ist Psychotherapeutin und das schon gefühlt ewig und mit Freude, wie sie sagt. Sie ist über 80 und war die beste Freundin von Irena, Alice Millers Schwester, die vor nicht langer Zeit gestorben ist. Ania ist politisch engagiert und beobachtet die Lage in Polen sehr kritisch. Sie macht den Vergleich mit Ungarn und sagt, ihr Land wäre, was den Umgang mit Europa, antisemitischen Tendenzen und Rechtspopulismus angeht, nicht weit von Orban entfernt. Martins Geschichte ist für sie eine «strukturelle Tragödie», die der Krieg und der Holocaust hervorgebracht haben.

Katrin Stoll, Holocaustforscherin

Seit 2010 lebt und arbeitet die Historikerin Katrin Stoll in Warschau. Sie ist Holocaust­forscherin und beschäftigt sich vor allem mit Täterforschung und Strafverfolgung von NS-Verbrechern in der Bundesrepublik Deutschland. Sie stammt aus Bielefeld und ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Imre Kertész Kolleg Jena. Gemeinsam mit Martin Sander unterstützt sie Martin bei seinen Recherchen in Polen.

Martin Sander, Journalist

Martin Sander kommt aus Berlin und studierte Polonistik. Er arbeitet als freier Journalist u.a. für Deutschlandfunk / Deutschlandradio, Deutsche Welle, NDR, BR, RBB und die NZZ. Er pendelt zwischen Warschau und Berlin und schreibt an einem Buch zum «Alltag und Widerstand im besetzten Warschau». Ausserdem ist er als Dolmetscher tätig und ein erfahrener Rechercheur. Er unterstützt zusammen mit Katrin Stoll Martin bei seinen Recherchen in Polen.

«Das ist immer die Tragik, wenn man in Dokumenten sucht. Wir haben einige Details, aber wir haben nie die ganze Geschichte.»

Matan Shefi, Historiker

Matan Shefi arbeitet als Historiker im Jewish Genealogy and Family Heritage Center, einer Abteilung des Jewish Historical Institute in Warschau. Nach seinem Studium in Jerusalem, zog er nach Warschau. Er kennt sich bestens aus in den Archiven und Datenbanken seines Instituts und unterstützt jüdische Nachfahren bei der Suche nach ihren Wurzeln. Für Martin recherchiert er die Situation seiner Mutter während der Nazizeit in Warschau.

Elżbieta Janicka, Kulturwissenschaftlerin

Elżbieta ist Kulturwissenschaftlerin und entstammt einer polnischen Intellektuellenfamilie. Sie wurde in Warschau geboren und hat in Paris studiert. Wissenschaftlich beschäftigt sie sich insbesondere mit dem Antisemitismus in Polen bis zum heutigen Tag. Unter anderem hat sie bei Stefan Morawski, einem bekannten polnischen Philosophen, studiert. Morawski war Alice Millers grosse Jugendliebe während des Krieges.

News

Nomination Solothurner Filmtage

Who’s afraid of Alice Miller wurde für den Prix du Soleure 2020 nominiert.
Solothurner Filmtage (Wettbewerbssektion Prix de Soleure)

Nomination

Weltpremiere

Solothurner Filmtage (Wettbewerbssektion Prix de Soleure)
Samstag 25.1.2020, 20:45, Landhaus
Mittwoch 29.1.2020, 12:30, Reithalle

Vorpremieren Schweiz

27.08.2020 Basel (kult.kino mit anschliessendem Dialog )
St.Gallen (Kinok mit anschliessendem Podium)
Bern (Cinématte mit anschliessendem Dialog)
Oktober Zürich
November Luzern

Kinostart Schweiz

3.09.2020 Basel kult.kino Camera
3.09.2020 St.Gallen Kinok
5.09.2020 Bern Cinématte
24.09.2020 Bern Quinnie

Team

Daniel Howald, Regie

Geboren 1966 in Basel. Ausbildung bei Radio DRS als Regisseur und Dramaturg in den Bereichen Hörspiel und Radio Documentary. Parallel dazu zweijährige Journalismus-Ausbildung der SRG SSR. Magister/Lizenziat in Literatur, Philosophie und Ethnologie. Anschliessend mehrjährige Filmausbildung in Paris, Düsseldorf und in der Schweiz. Autor und Regisseur zahlreicher Sendungen, Hörspiele und Dokumentarfilme. Seit 1997 freischaffend in den Bereichen Regie, Dramaturgie und Drehbuch. Mitglied der Europäischen Filmakademie.

Frank Matter, Produzent

Seit 1991 freischaffender Filmemacher und Produzent. Ab 1993 in New York tätig. Seit 2006 wieder in der Schweiz. Inhaber der Firma soap factory GmbH in Basel.

Filme als Regisseur: «Parallel Lives» (2020), «Von heute auf morgen» (2013), «The Definition of Insanity» (2004), «The Beauty of My Island» (1999), «Morocco» (1996), «Hannelore» (1993); als Produzent: «Der Gletscher kalbt nicht mehr» (in Entwicklung), «Play with the devil» (in Produktion), «Flannery’s» (in Produktion), «Ruäch» (in Produktion), «Who’s afraid of Alice Miller?» (2020), «Arada» (2020), «I’ll be your mirror» (2019), «Ciao Babylon» (2017), «Thomas Hirschhorn – Gramsci Monument (2015), «La buena vida» (2015), «Grozny Blues (2015), «Nel giardino dei suoni» (2010). Mehr auf www.soapfactory.ch.

Credits

With
Martin Miller, Irenka Taurek
Anja Dodziuk, Martin Sander
Katrin Stoll, Elszbieta Janicka
Cornelia Kazis, Oliver Schubbe, Matan Shefi
Piotr Morawski, Jacek Bednarek, Jan Jagielski, Ryszard Pasternak
and many more

With the voices of
Katharina Thalbach
Hanspeter Müller-Drossaart

Written and directed by
Daniel Howald

Co-written by
Annina Butterworth

A SwissDok GmbH production
In co-production with
SRF Schweizer Radio und Fernsehen SRG SSR

Produced by
Frank Matter

Cinematography (Poland, Germany)
Gabriel Sandru, Ramon Giger

Cinematography (USA)
Ramòn Giger

Location sound (Poland, Germany)
Matteo De Pellegrini

Location sound (USA)
Reto Stamm

Edited by
Christof Schertenleib, Daniel Howald

Music by
Raphael B. Meyer

Sound design
Reto Stamm, Daniel Howald

Assistant director
Annina Butterworth

Location manager
Carl G. Friedrich

Line producers
Thabea Furrer, Frank Matter

Commissioning editor SRF
Urs Augstburger

Additional camera
Ramòn Giger, Simon Guy Fässler, Jonas Jäggi

Drone operator
Martin Schuhmacher, air-view

Assistant editors
Rebecca Siegfried Reischer, Carmen Walker

Fundraising, backoffice
Loredana-Nastassja Fernández

Production assistant
Vivienne Kuster

Additional research (Poland)
Katrin Stoll, Martin Sander

Research assistant (Switzerland)
Ulrike Kiessling

Translations (Polish)
Gosia Kaminska, Sofia Polek

Music recording and mixing
Martin Offik

Guitars & E-bass
Mirko Arnone

Piano
Liliane Christ

Viola da Gamba
Matthieu Gutbub

Percussion
Jonas Prina

Sound editing
Matteo De Pellegrini

Sound mixing
Patrick Becker, nurTon GmbH

Re-recording mixing
Dominik Avenwedde, Filmsounddesign

Voice recordings
Basis Berlin, Idee und Klang, Digiton GmbH

Grading
Hannes Rüttimann

Video post-production
Postino

Graphic design
Jens Müller

Website
Haus Kato

Subtitles
Manuela Vonwiller, ZAXAPH

Project accountant
Peter Hechler

Legal advisor
Dr. Adriano Viganò

Archive material and sources:

Radio interview
«Dem Schweigen ein Ende. Sexueller Missbrauch von Kindern und Jugendlichen in der Familie»
by Cornelia Kazis
18.06.1987, DRS1

TV interview
«I begynnelsen var oppdragelsen»
by Anne Elisabeth Andersen
3. & 6.2.1987, NRK

TV discussion on the film
«Wenn es unmöglich erscheint, ein Leben zu leben»
by Marion Bornschier, DRS, Hanspeter Riklin,
30.1.1980

Documentary «Ida and Irena»
by Piotr Morawski, Kalejdoskop Film,
2016

Alice Miller, «Wege des Lebens»
@ Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main, 1998
Courtesy of Suhrkamp Verlag

Essay KTO-M ZACZ?
by Stefan Morawski, Losy żydowskie, editor Marian Turski,
Stowarzyszenie Żydów Kombatantów i Poszkodowanych
w II Wojnie Światowej, Warsaw,
1996

Files regarding Alice Rostovska and
Andrej Miller, Staatsarchiv Basel, Switzerland

Files regarding Alice Rostovska and
Andrej Miller, University of Lodz, Warsaw

«Das wahre Drama des begabten Kindes»,
Martin Miller, Kreuz-Verlag,
Freiburg 2013

Photos and letters from the private
archives of Martin Miller

Letters from the private
archives of Oliver Schubbe
 
 
 
@ SwissDok 2020
ISAN: 0000-0004-8B46-0000-E-0000-0000-W

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4051 Basel

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Rheingasse 50
CH-4058 Basel

mail@swissdok.ch

Presse

Hannes Nüsseler, WOZ

«Who's afraid of Alice Miller? (...) zeigt eindrücklich, wie ein Völkermord die Welt bis in die Gegenwart traumatisiert.»
Hannes Nüsseler, Die Wochenzeitung – WOZ, 23.1.2020

Mehr

Brigitte Häring, SRF

«Wie immer im Dokumentarfilm zeigt sich die Schweiz wieder einmal sehr stark. Ein Film, der mich sehr beeindruckt hat, heisst Who‘s afraid of Alice Miller?»
Brigitte Häring, Schweizer Radio SRF1, Kulturaktualität, 29.1.2020

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Girogia del Don, Cineuropa

«The film keeps us constantly on the edge of our seats, but it doesn’t gloat over our inevitable indignation. It’s an exploration of the human psyche, which asks more questions than it answers.»
Giorgia del Don, Cineuropa, 30.1.2020

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